Kampfsport – 10 Vorteile und Merkmale des Kampfsports
Kampfsport verbindet körperliches Training mit Technik, Koordination, Reaktionsfähigkeit und – je nach Disziplin – dem sportlichen Vergleich mit anderen. Zu den bekannten Kampfsportarten zählen beispielsweise Boxen, Ringen, Judo, Taekwondo, Kickboxen und verschiedene wettkampforientierte Formen asiatischer Kampfkünste.
Dabei unterscheiden sich die einzelnen Kampfsportarten teilweise erheblich voneinander. Dennoch gibt es einige typische Merkmale und Vorteile, die viele Formen des Kampfsports miteinander verbinden.
1. Kampfsport erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit
Kampfsport trainiert den Körper in der Regel sehr umfassend. Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Koordination und Reaktionsvermögen werden gleichzeitig angesprochen. Durch das regelmäßige Training kann sich die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit deutlich verbessern.
2. Kampfsport trainiert das Herz-Kreislauf-System
Viele Formen des Kampfsports beinhalten intensive Bewegungsphasen und Belastungswechsel. Dadurch werden Ausdauer und Herz-Kreislauf-System trainiert. Besonders wettkampforientierter Kampfsport stellt hohe Anforderungen an Kondition und Belastbarkeit.
3. Kampfsport verbessert Beweglichkeit und Koordination
Schlag-, Tritt-, Wurf-, Ausweich- und Bewegungsübungen verlangen eine gute Kontrolle des eigenen Körpers. Kampfsport kann deshalb Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination und Körpergefühl fördern.
4. Kampfsport besitzt klare Trainingsziele
Viele Kampfsportarten verfügen über Graduierungen, Gürtelprüfungen oder andere Leistungsstufen. Sie geben dem Training eine erkennbare Struktur und ermöglichen es dem Trainierenden, seinen persönlichen Fortschritt über viele Jahre hinweg zu verfolgen.
Nicht alle Kampfsportarten besitzen allerdings ein Graduierungssystem. Klassische westliche Disziplinen wie Boxen oder Ringen kommen beispielsweise ohne die aus vielen asiatischen Systemen bekannten Gürtelgrade aus.
5. Kampfsport ist wettkampforientiert
Ein wesentliches Merkmal des Kampfsports ist die Möglichkeit des sportlichen Vergleichs. Für viele Kampfsportarten existieren Turniere, Meisterschaften, Gewichtsklassen und festgelegte Wettkampfregeln.
Der Wettkampf kann dabei Motivation, Belastbarkeit, Konzentrationsfähigkeit und den konstruktiven Umgang mit Sieg und Niederlage fördern.
6. Kampfsport besitzt feste Regeln
Kampfsport ist sportlich reglementiert. Welche Techniken erlaubt sind, hängt von der jeweiligen Disziplin ab. Besonders gefährliche Angriffe sind in Wettkämpfen normalerweise verboten.
Dadurch unterscheidet sich Kampfsport von einer konsequent auf reale Gefahrensituationen ausgerichteten Selbstverteidigung.
7. Kampfsport fördert Disziplin und Durchhaltevermögen
Fortschritte entstehen im Kampfsport durch regelmäßiges Training und viele Wiederholungen. Technik, Kondition und taktisches Verständnis entwickeln sich über einen längeren Zeitraum.
Dadurch kann Kampfsport Eigenschaften wie Disziplin, Geduld, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen fördern.
8. Kampfsport fördert den sportlichen Umgang mit anderen
Training findet meistens gemeinsam mit Trainingspartnern statt. Man lernt, miteinander zu trainieren, Regeln einzuhalten und den Trainingspartner trotz sportlicher Konkurrenz zu respektieren.
Dieser sportliche Wettkampfgeist gehört zu vielen Kampfsportarten wesentlich dazu.
9. Ringen gehört zu den ältesten überlieferten Kampfsportarten
Ringen zählt zu den ältesten dokumentierten Formen des sportlichen Zweikampfes. Darstellungen und Überlieferungen reichen mehrere Jahrtausende zurück.
Viele moderne Kampfsportarten entstanden dagegen aus älteren Kampf- und Selbstverteidigungssystemen. Aus ursprünglich für den Ernstfall entwickelten Methoden entstanden mit der Zeit geregelte Formen des sportlichen Vergleichs.
10. Kampfsport verbindet Technik und Fitness
Während bei manchen Kampfkünsten Tradition, Formenarbeit oder geistige Entwicklung stärker betont werden können, besitzt beim Kampfsport die körperliche und sportliche Leistungsfähigkeit meist einen besonders hohen Stellenwert.
Gerade diese Verbindung aus Technik, Fitness und direktem Vergleich mit einem Trainingspartner macht für viele Menschen den besonderen Reiz des Kampfsports aus.
Kampfsport, Selbstverteidigung oder Kampfkunst?
Eine eindeutige Trennung ist nicht immer möglich. Manche Systeme lassen sich gleichzeitig als Kampfsport, Selbstverteidigung und Kampfkunst bezeichnen. Andere besitzen einen deutlich erkennbaren Schwerpunkt.
Entscheidend ist häufig weniger der Name eines Systems als die Frage, wie und mit welchem Ziel es in einer bestimmten Schule unterrichtet wird.
Die WingTsun-Schulen in Trier, Schweich, Wittlich und Bitburg sind stärker an der praktischen Selbstverteidigung als am sportlichen Wettkampf orientiert. Gleichzeitig spielen Kampfkunst, Tradition, Körperbeherrschung sowie geistige und körperliche Entwicklung im Unterricht ebenfalls eine wichtige Rolle.


